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DIE GEMEINDE CHAMOSON

Die Gemeinde Chamoson liegt samt den zu ihr gehörenden Dörfern eingebettet zwischen der Rhone und dem Grand Muveran auf 3750 Hektar Obstplantagen, Weinbergen, Maiensässen, Alpweiden und Felsen.
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Am Ufer der Rhone liegt der Ort Les Iles mit seinen reichhaltigen Obst-und Gemüsgärten. Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Spargeln und viele andere Sorten wachsen hier. Die Region liegt im unteren Teil des weiten Schwemmkegels der Losentze. 

Ein bisschen weiter oben, am Fusse der Weinberge, liegt ein kleines Dorf namens St-Pierre-de-Clages. Das für seine Kirche bekannte Dorf wurde im sechsten Jahrhundert von pilgernden Benediktinermönchen erbaut, die zum Jakobsweg unterwegs waren. Die im Dorfkern gelegene, sehr besinnliche Kirche ist ein Besuch wert.

St-Pierre-de-Clages ist seit 1993 Schweizer Buchdorf und Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Buchdörfer. Das jeweils im letzten Augustwochenende stattfindende Buchfest lockt an drei Tagen nahezu 20'000 Besucher an. Oberhalb von St-Pierre-de-Clages Richtung Chamoson schlängeln sich zahlreiche Landwege durch die Gemeinde von Chamoson. Hier liegt das Schmuckstück der Gemeinde: ihr Rebberg. Auch wenn dieser sich Anfang des letzten Jahrhunderts noch sehr bescheiden ausnahm, so ist er nach dem Zweiten Weltkrieg bedeutend gewachsen und ist heute das grösste Weinbaugebiet des Kanton Wallis, wenn nicht sogar des Landes.

 

 

Dieser Kurzfilm auf YouToube zeigt Chamoson. Dem Verfasser sei gedankt.

 

Nebst dem Fendant, der Dôle und dem renommierten Johannisberg kredenzen die Winzer der Gemeinde Chamoson lokale Weinspezialitäten wie die Malvoisie, die Petite-Arvine, den Humagne Rouge und die Ermitage. All diese Köstlichkeiten können Sie im Weinkeller von Chamoson degustieren, der mitten im Dorfkern liegt. In einer herzlichen Atmosphäre präsentieren die lokalen Weingutbesitzer ihre besten Produkte.

Auf dem Gipfel der Rebberge und über dem Schwemmkegel thronend, auf dem der Weinberg sich ausdehnt, liegt Le Grugny, das drittkleinste Dorf der Gemeinde. Eingebettet zwischen der Ardève und dem Haut- de-Cry, setzt dieser Weiler die Grenze zwischen dem Flachland und der Bergwelt. Hier liegt das Museum für Höhlenkunde.

Unmittelbar dahinter weicht die Naturkunde dem Wald. Wer die Stille der Natur liebt, kann hier nach Lust und Laune zu den Weilern Némiaz und Les Vérines wandern. Diese zwei Oasen der Ruhe liegen an den ersten Bergfestungen, am Fusse der schroffen Bergfelsen des Haut-de-Cry.

Etwas weiter oben liegt Mayens-de-Chamoson. Dieses touristisch erschlossene Kleinod glänzt mit zwei Vorzügen: Stille und Wellness. Kleine Chalets und ein paar wenige Hotels stehen mitten in der Natur zerstreut, keine Bausünden verunstalten hier die Landschaft. Der Ort gehört zur Tourismusplattform Ovronnaz – Mayens-deChamoson, die sich in den vergangenen Jahren stark enwickelt hat und nun unter anderem ein Thermalbad und ein Skigebiet zählt.

Noch weiter oben erschliessen Wälder und Alpen wunderbare Wanderungen in der Abgeschiedenheit der Natur. Gute Wanderer können zur Alphütte Rambert wandern. Sie bildet den Ausgangspunkt zur Tour des Muverans, einer viertägigen Wandertour auf 2000 Höhenmetern. Die Tour ist ungefährlich und ist somit selbst für Familien machbar. Wer Glück hat, begegnet einem Murmeltier, einer Gämse oder einem Steinbock. 

 

 


 


 


 


 


 

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