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Die Kirche von Saint-Pierre-de-Clages

soll laut einer Legende an dem Ort errichtet worden sein, an dem der Heilige Florentin, zweiter Bischof von Octodurum, und sein Diakon Hilarius im Jahr 407 als Märtyrer starben, ermordet von ketzerischen Vandalen des Barbarenvolks, das in Europa einfiel und das Wallis durch blutrünstige Gefechte in eine Wüste verwandelte.
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Laut Historikern handelt es sich allerdings um eine Legende, beziehungsweise, wie nun eindeutig feststeht, um eine historische Verwechslung (s. Jean Gremaud, Katalog der Bischöfe von Sitten). 


 

Diese Kirche ist eines der interessantesten Beispiele für die im südlichen Teil der Schweiz vorkommende karolingische Kunst. Die  aus Naturstein gebaute Kirche besticht durch ihren streng romanischen Stil. Obwohl sie erstmals im Jahr 1153 in der päpstlichen Bulle von Papst Eugen III Erwähnung fand, war sie damals bereits schon über hundert Jahre alt. François Olivier Dubuis, Abt und Kantonsarchäologe, konnte bei den Ausgrabungen der letzten Restaurierungsarbeiten  (1963-1967) bestätigen, dass das gesamte Gebäude aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts stammt. Einzig die zwei Etagen des achteckigen Turms, die aus Back- und Tuffstein sind,  wurden etwas später gebaut.

 

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